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Das Selbstportraitmit der „ Analysis of Beauty “Hogarth, William (1697 London 1764). (Hogarth Painting the Comic Muse.) Selbstbildnis in ganzer Figur vor Staffelei sitzend. Kupferstich. Bezeichnet: William Hogarth. 1764. 40,5 x 35,5 cm.
Nagler 43 + Hogarth-Katalog Zürich, 1983, 95 m. Abb., beide 1758er Erstfassung gelegentlich der Ernennung zum Hofmaler Georg II., geschaffen unmittelbar nach dem Öl (Farbabb. Hogarth-Katalog der Tate Gallery, 1971/72, S. 11). „Das Blatt wurde stark verkauft, so daß der Künstler wiederholte Ausgaben dieses Blattes veranstalten konnte … Einzelne Veränderungen … bei den verschiedenen Ausgaben …“ (Lichtenberg). Anstehende von 1764 mit dem Zusatz „Comedy 1764“ innerhalb der Säule rechts des Bildes auf der Staffelei, ansonsten mit aktualisiert-kurzem Untertext, nachdem Georg II. 1760 verstorben war. Bedeutsam gegenüber dem Öl die Aufnahme der „Analysis of Beauty“ (1753) als Hogarth’s künstlerischem Credo. Unten rechts gegen die Staffelei gelehnt, schaut aus dem Buch das erste der beiden Kupfer. Der darin entwickelten Schönheitstheorie mit der Wellenlinie als Kern entsprechen auch die Formen der Muse. Das Portrait unterstreicht somit in noch viel stärkerem Maße als das 1749er vorangegangene, wie langfristig immer wichtiger werdend Hogarth die „Analysis“ war. Ohne ihm darin beizupflichten, resümiert Lichtenberg gleichwohl über das Bild als solches:
Abdruck auf starkem Papier von der vom kgl. Kupferstecher James Heath (1757 Ldn. 1834) für Craddock, Baldwin & Joy, auf die der Hogarth’sche Plattenbestand 1818 übergegangen war, um 1822 überarbeiteten Platte. „Selbst diese Abzüge sind heute aber relativ selten geworden“ (Kunstgalerie Esslingen 1970). – Der breite weiße Rand leicht stockstippig.
– – – Dasselbe in Stahlstich um 1840. Bezeichnet: William Hogarth. 19,1 x 14,2 cm. Ohne „Comedy 1764“ und an den Seiten etwas verkürzt. Der Pinseltopf auf der Erde entsprechend zur Bildmitte versetzt. – Rechts auf Einfassungskante geschnitten.
(Mr. D. A., November 4, 2003) |